Natur schützen und Tourismus unterstützen

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Die Aufgaben des Naturparks Südeifel

Der Naturpark Südeifel  leistet eine wertvolle und vielfältige Arbeit und ist ein wichtiger Akteur in der Region. Er initiiert und fördert regionale und grenzübergreifende Projekte im ländlichen Raum.
Seine Aufgaben sind gesetzlich verankert.

§ 27 Bundesnaturschutzgesetz: Naturparke

(1) Naturparke sind einheitlich zu entwickelnde und zu pflegende Gebiete, die

  1. großräumig sind,
  2. überwiegend Landschaftsschutzgebiete oder Naturschutzgebiete sind,
  3. sich wegen ihrer landschaftlichen Voraussetzungen für die Erholung besonders eignen und in denen ein nachhaltiger Tourismus angestrebt wird,
  4. nach den Erfordernissen der Raumordnung für Erholung vorgesehen sind,
  5. der Erhaltung, Entwicklung oder Wiederherstellung einer durch vielfältige Nutzung geprägten Landschaft und ihrer Arten- und Biotopvielfalt dienen und in denen zu diesem Zweck eine dauerhaft umweltgerechte Landnutzung angestrebt wird und
  6. besonders dazu geeignet sind, eine nachhaltige Regionalentwicklung zu fördern.

(2) Naturparke sollen entsprechend ihren in Absatz 1 beschriebenen Zwecken unter Beachtung der Ziele des Naturschutzes und der Landschaftspflege geplant, gegliedert, erschlossen und weiterentwickelt werden.
Die Ausweisung von Naturparken erfolgt durch die Oberste Naturschutzbehörde im Einvernehmen mit der Obersten Landesplanungsbehörde per Rechtsverordnung.

Schutzgebietsverordnung: http://www.naturschutz.rlp.de/?q=naturpark
Mit Klick auf den gewünschten Naturpark wird die dazugehörige Rechtsverordnung in einem neuen Fenster geöffnet.  Der Klick auf die Karte führt Sie direkt zur Ansicht des Naturparkes im Kartenserver.

Unter besonderer Berücksichtigung von Regionalität und Nachhaltigkeit ergeben sich für den Naturpark Südeifel vier Handlungsfelder, in denen er aktiv ist:

  1. Erholung, nachhaltiger Tourismus, Naturerleben / Umweltbildung und Barrierefreiheit
  2. Vielfältige Kulturlandschaft, Arten- und Biotopvielfalt, Landnutzung und Naturschutz
  3. Nachhaltige Regionalentwicklung, Daseinsvorsorge, Siedlungsentwicklung und regionale Identität
  4. Grenzüberschreitende Zusammenarbeit