Leuchtend-gelb gefleckt: Der Feuersalamander ist an seinem Muster gut zu erkennen., © Naturpark Südeifel/Indra Schaperdoth

Aktuelle Informationen Bildung für nachhaltige Entwicklung

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Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) als kommunale Querschnittsaufgabe

Über den dringend notwendigen Erfolg von nachhaltiger Entwicklung wird ganz konkret durch Maßnahmen vor Ort, in den Gemeinden und Städten, entschieden. Die von den Vereinten Nationen benannten Sustainable Development Goals1, kurz SDGs, bilden eine Grundlage auch für kommunale Nachhaltigkeitsprozesse. Diese betreffen die zukunftsgerechte Gestaltung etwa von kommunaler Wirtschaft, Infrastruktur und Verkehr in ökonomischer, ökologischer, sozialer und kultureller Hinsicht. Eine zukunftsorientierte Gestaltung der Gemeinwesen stellt die Kommunen jedoch vor große Herausforderungen. Als politische Keimzellen unserer Gesellschaft bieten die Kommunen ihren Bürgerinnen und Bürgern die direkten und unmittelbaren Gestaltungsmöglichkeiten. Sie sind daher in ihrer Verantwortung für nachhaltige Entwicklungsprozesse vor Ort unmittelbar herausgefordert. Wenn diese mit wirksamer demokratischer Teilhabe verknüpft werden, ergeben sich in sozialer und politischer Hinsicht neue Entwicklungschancen, die den gesellschaftlichen Zusammenhalt dauerhaft stärken können. Dies setzt jedoch voraus, dass die Bürgerinnen und Bürger die dafür notwendigen Kompetenzen erwerben. Sie müssen Interesse und Motivation zu einer nachhaltigen Gestaltung ihres Gemeinwesens entwickeln und Mitgestaltungsmöglichkeiten auch wahrnehmen können. Dazu leistet Bildung für nachhaltige Entwicklung, kurz BNE, einen wesentlichen Beitrag. BNE befähigt etwa bei unterschiedlichen Interessenlagen und Zielkonflikten sachgerecht zu urteilen und zu handeln. Bildungsprozesse für eine nachhaltige Entwicklung fördern Problemlösungs- und Gestaltungskompetenzen und vermitteln zukunftsfähiges Wissen. BNE-Lernprozesse zielen damit auch auf das Zusammenleben in der Kommune und die Gestaltung ihrer Lebensbereiche ab. Weitere Informationen sind auf dem BNE-Portal abrufbar.

Wald als Wunderwerk - Videospot veranschaulicht 25 wichtige Ökosystemleistungen

Der neue Videospot der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e. V. (FNR) erklärt 25 wichtige Fähigkeiten des Ökosystems Wald, von denen Klima, Umwelt und Menschheit profitieren: die Ökosystemleistungen. In 3 Minuten erklärt der Spot die erstaunlichen Leistungen einer Waldfläche von einem Hektar – also 100 mal 100 Metern. 11,4 Millionen Hektar Wald wachsen insgesamt in Deutschland. Weitere Informationen im Internet unter www.fnr.de.

„Der Wolf ist emotionaler Kondensationspunkt für viele Probleme“ - Interview mit Prof. Dr. Rainer Luick

Der Deutsche Verband für Landschaftspflege (DVL) hat mit Prof. Dr. Rainer Luick über den Wolf in Deutschland gesprochen. Luick ist seit 1999 Professor für Natur- und Umweltschutz an der Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg. Forschungsschwerpunkte sind seitdem Prozesse im ländlichen Raum, Agrar- Natur-schutz- und Regionalpolitik, Extensive Landnutzungssysteme, Technikfolgenabschätzungen zur Energiewende und sein Engagement zum Schutz der letzten europäischen Urwälder. Prof. Dr. Rainer Luick engagiert sich außerdem in zahlreichen Gremien auf nationaler und internationaler Ebene zu Landnutzungs- und Biodiversitätsaspekten. Das Interview ist im DVL-Rundbrief Frühling 2021 erschienen.

Der Wolf in Deutschland - Herausforderungen für weidebasierte Tierhaltungen und den praktischen Naturschutz

Ein Team um Nicolas Schoof und Prof. Dr. Albert Reif von der Professur für Standorts- und Vegetationskunde der Universität Freiburg und Prof. Dr. Eckhard Jedicke, Leiter des Kompetenzzentrums Kulturlandschaft sowie des Instituts für Landschaftsplanung und Naturschutz der Hochschule Geisenheim, hat die bestehende Rechtslage ausgewertet und zeigt auf Basis verschiedener ökologischer Daten Konfliktlinien und mögliche Lösungsansätze auf. Die Forschenden stellen in einer Publikation in der Fachzeitschrift „Naturschutz und Landschaftsplanung“ detailliert vor, dass sich die Ausbreitung des Raubtieres negativ auf rechtlich verbindliche Naturschutzzie­le auswirken könnte. Die Arbeit ist dort abrufbar.

Der richtige Zaun: Wölfen keine Chance bieten

In der Bauernzeitung ist im Juni 2021 ein Artikel erschienen über Schäfer und die neuen Herausforderungen beim Schutz ihrer Tiere.

Deutsche Aktionstage Nachhaltigkeit 2021

Der Rat für Nachhaltige Entwicklung hat die Deutschen Aktionstage Nachhaltigkeit (DAN) anlässlich der Weltkonferenz der Vereinten Nationen über nachhaltige Entwicklung (Rio+20) im Jahr 2012 ins Leben gerufen. Ziel der Aktionstage ist es, vorbildliches Engagement in ganz Deutschland sichtbar zu machen, öffentliche Aufmerksamkeit für das Thema Nachhaltigkeit zu erregen und mehr Menschen zu einem nachhaltigen Handeln zu bewegen. In diesem Sinne richten sich die Aktionstage Nachhaltigkeit an alle Menschen in Deutschland. Sie finden in 2021 vom 20. September bis zum 26. September 2021 statt. Um möglichst vielen Menschen eine Teilnahme zu ermöglichen, werden auch Aktionen im Zeitraum vom 18. September bis inklusive 08. Oktober berücksichtigt. Aktionen können auf dieser Seite angemeldet werden. Mehr Informationen zu den Aktionstagen sind dort abrufbar.