Mit Denkmälern auf Zeitreise gehen

Eifelverein Mettendorf-Sinspelt und Naturpark Südeifel machen Geschichte erlebbar

Inhalte teilen:

Denkmäler erinnern an die Vergangenheit, sie tragen dazu bei, dass unsere Kulturgeschichte nicht in Vergessenheit gerät. Dies dachte sich auch Rudi Willems vom Eifelverein Mettendorf-Sinspelt. Er hatte daher die Idee, die Bedeutung der alten Wegekreuze und Kapellen in und um Mettendorf wieder ins Bewusstsein der Menschen zu rufen mit neuen Info-Tafeln. Damit fand er großen Anklang beim Zweckverband Naturpark Südeifel, denn der Naturpark will im Rahmen vom Naturparkplan 2030 die Denkmäler im Naturpark Südeifel stärker in den Mittelpunkt stellen, um das kulturelle Erbe der Südeifel sichtbarer zu machen. Angetan von der Idee zeigten sich auch der Denkmalschutzbeauftragte des Eifelkreises, Detlef Kleintitschen und der Ortsbürgermeister von Mettendorf, Klaus Kwiatkowski. Gemeinsam mit dem Eifelverein und dem Verwaltungsrat der Kirche wurden 16 Objekte ausgesucht, die mit Info-Tafeln versehen werden sollten: Neun Wegekreuze, fünf Kapellen, die Kirche und ein Naturdenkmal.

Zunächst mussten die einzelnen Standorte eindeutig bestimmt werden mithilfe des Katasteramtes, außerdem wurden die Einverständniserklärungen der jeweiligen Eigentümer eingeholt. Anschließend wurden Texte und Fotos vom Eifelverein zusammengeführt und individuell abgestimmt auf die einzelnen Denkmäler. Die Info-Tafeln orientieren sich am Design der übrigen Naturparktafeln, damit ein Wiedererkennungswert geschaffen wird. Die Kosten hat zu 80 Prozent der Naturpark Südeifel übernommen, 20 Prozent teilen sich die Gemeinde Mettendorf und der Eifelverein. Die neuen Info-Tafeln wurden gemeinsam mit dem Gemeindearbeiter Reinhold Sauber angebracht. Acht Wandtafeln und acht Tafeln auf Stelen in verschiedenen Größen berichten nun von der Geschichte Mettendorfs.