Achtsamkeitsweg Irrel

Mit allen Sinnen die Natur erfahren.

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Sowohl im Naturparkplan 2030 als auch im Handlungsprogramm des Naturparks Südeifel sind Maßnahmen, die den Gesundheitsaspekt von Naturerlebnissen in den Vordergrund stellen, fest verankert. Dabei spielt auch die Achtsamkeit eine wichtige Rolle. Die Grundidee bei der Achtsamkeit: Entspannung fängt im Kopf an. Einfache Übungen sollen dabei helfen, den Alltagsstress zu senken und die Welt bewusster wahrzunehmen. Daher hat der Naturpark Südeifel zusammen mit der Initiative „Hand in Hand für Irrel“ in Irrel einen Weg der Achtsamkeit geschaffen. Die Idee, einen Achtsamkeitsweg in Irrel zu entwickeln, hatte Doris Tossing Backendorf von „Hand in Hand für Irrel“. „Wir wollen den Menschen auf dem Rundweg ein Naturerlebnis näherbringen, das ganz im Sinne der Achtsamkeit dazu beiträgt, Körper und Geist zur Ruhe kommen zu lassen. Gemeinsam mit dem Naturpark Südeifel als Partner ist die Umsetzung sehr gut gelungen“, erläutert sie.

Der Achtsamkeitsweg beginnt in der Ewerhart-Straße. Auf zwei Kilometern an 11 Stationen lädt der Weg mit verschiedenen Übungen dazu ein, im Hier und Jetzt zu leben, dem Moment mehr Aufmerksamkeit zu schenken. An Station 1 etwa steht die Atmung im Mittelpunkt. Wie fühlt die eigene Atmung sich an? Entspannt sich der Körper durch Konzentration auf die Atmung? Wie verändert sich die Atmung? Station 6 lenkt den Blick auf das Wasser der „Prüm“. Lassen Sie auf der Brücke über der „Prüm“ die Gedanken schweifen und anschließend vom gurgelnden Wasser davontragen. Testen Sie an Station 9 auf einem Balancier-Baumstamm Ihren Gleichgewichtssinn. Der Achtsamkeitsweg ist gleichzeitig auch ein Kinderweg, denn das Erlenblatt „Erli“ hält an den Stationen Tipps für Kinder bereit. Die Erli-Plüschfigur, Erli-Tassen, Erli-Puzzle und weitere Produkte aus dem Erli-Sortiment können beim Fadenatelier von Nathalie Kimmes bestellt und gekauft werden unter Telefon 06525/9339791, E-Mail an kimmesnat@gmail.com. Eine Produktliste samt Preisen gibt es auf Anfrage.               

Damit Kinder und Jugendliche schon früh die Vielfalt der Natur erleben können ist zudem am Startpunkt des Achtsamkeitsweges die Einrichtung eines „Grünes Klassenzimmers“ geplant. Statt Theorie im Klassenzimmer sollen draußen in der Natur praxisnah Lebensräume wie Obstwiese, Bach, Baum, Strauch und vieles mehr entdeckt und untersucht werden. So soll ein Engagement für den Schutz von Natur und Umwelt geweckt werden.