Optionen für die Buche im Klimawandel
Die Rot-Buche (Fagus sylvatica L.) gilt in weiten Teilen Mitteleuropas als Schlüsselbaumart, zeigt jedoch seit den Dürre- und Hitzesommern ab 2018 deutliche Vitalitätsprobleme bis hin zu regional gehäuftem Absterben – besonders in älteren Beständen. Vor dem Hintergrund des voranschreitenden Klimawandels werden Extremwetterlagen wie langanhaltende Trockenheit, extreme Hitze und veränderte Niederschlagsmuster wahrscheinlicher.
Über sechs Jahre haben Wissenschaftler in weiten Teilen Deutschlands das Schadgeschehen an der Buche beobachtet und erforscht. Ihre Erkenntnisse sind in eine kompakte Broschüre eingeflossen. Zum einen hilft diese dabei, Schadbilder zu bewerten, zum anderen gibt es konkrete Handlungsempfehlungen für den Praktiker, je nach Standort und Risikosituation. Ein juristischer Exkurs befasst sich mit Fragen der Verkehrssicherungspflicht in geschädigten Waldbeständen.
Die Broschüre kann kostenlos auf der Website der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe heruntergelden werden.