Die Naturpark Wanderwoche ist wieder da!

Der Naturpark Südeifel lädt in diesem Jahr vom 04. bis 08. September wieder zum Genusswandern ein.

Die Wanderwoche des Naturpark Südeifel geht in die fünfte Auflage. Das Format hat sich bewährt und bleibt erhalten. Das Programm bietet neue Routen mit hohem Erlebnischarakter. Vier von den ausgewählten Routen gehören zu den Eifeltouren im NaturWanderPark delux. Es sind Premiumwege, die vom Deutschen Wanderinstitut mit dem Deutsche Wandersiegel ausgezeichnet wurden. Eine Route gehört zu den neu entwickelten lokalen Wanderwegen und gilt als ein Geheimtipp, da sie offiziell noch nicht eröffnet worden ist.

Das Motto 2013: Genusswandern im Naturpark Südeifel – so steht neben der faszinierenden Landschaft, den Erzählungen sympathischer Wanderführer und dem unterhaltsamen Erlebnisprogramm auch ein leckeres Mittagsbuffet mit eifeltypischen Köstlichkeiten auf dem abwechslungsreichen Wanderprogramm. Der Zweckverband Naturpark Südeifel bietet gemeinsam mit den Verbandsgemeinden Arzfeld, Bitburg-Land, Irrel, Neuerburg und Trier-Land sowie dem Eifelverein vom 04. bis 08. September fünf Genusswanderungen an. Auf diesen Wanderungen möchte der Naturpark seine landschaftlichen und historischen Besonderheiten präsentieren.

Anmeldung erwünscht unter:
Zweckverband Naturpark Südeifel Telefon 06525 79 206 und info@naturpark-suedeifel.de
Spätentschlossene können sich am Tag der Wanderung am jeweiligen Startpunkt anmelden.


Auftaktwanderung Wallfährte Weidingen
am 04. Sept. 2013

Grandiose Ausblicke, idyllische Täler und eine Wallfahrtskirche als Ort der Besinnung



Start der Auftaktwanderung ist um 10.00 Uhr an der Wallfahrtskirche in Weidingen.

Wer grandiose Ausblicke liebt, ist hier auf der richtigen Route. Der Südrand des Isleks gewährt beeindruckende Blicke über das 300 m tiefer liegende Bitburger Gutland. Bei klarer Luft sind sogar die Hunsrückgipfel am Aussichtspunkt Scheuerdell fast zum Greifen nahe. Vielleicht machen die Wasserdampfsäulen der Kühltürme von Cattenom den ein oder anderen nachdenklich. Die Route bietet aber noch andere Blickfänge; so z. B. die sehenswerte Wallfahrtskirche in Weidingen, deren Anfänge im frühen 14. Jahrhundert liegen. Aber auch die Fischbacher Kapelle, die auf einem Felssporn thront, lädt zum besinnlichen Verweile ein. Ein intensives Naturerlebnis bescheren die idyllischen Täler des Radenbaches und des Burscheider Baches. Wem all diese vielfältigen Perspektiven noch immer nicht reichen, der kann sich vom Utscheider Segelflugplatz aus in die Vogelperspektive begeben.

Kurzprofil:
> Wallfährte Weidingen
(PDF ca. 400 Kb)
Tagestour/Rundweg 19 km | Gehzeit 5 Std. | Schwierigkeitsgrad schwer | Höhenmeter 469 m


Nat’Our Route 2 am 05. Sept. 2013

Mühlen und Lohwälder



Start der zweiten Wanderung ist um 10.00 Uhr auf dem Campingplatz Tintesmühle auf der luxemburgischen Seite der Our.

Diese Route ist wie eine Reise in die Vergangenheit. Noch im letzten Jahrhundert klapperten an der Our zahlreiche Mühlen. An vielen Stellen entstanden Stauwehre – Sackgassen für die Bachbewohner. Kürzlich wurden diese Wehre in einem grenzüberschreitenden Naturpark-Projekt zurückgebaut, Fischtreppen entstanden. Jetzt können die Bachforellen wieder flussaufwärts zu ihren Laichgewässern. Neben Mehl wurde Eichenrinde, die Lohe, in den Mühlen gemahlen. Eichenlohe enthält Gerbstoff zum Ledergerben. Die Eichenrinde wurde in Eichenniederwäldern, den Lohhecken gewonnen. Eine willkommene Einnahmequelle für die früher sehr arme Bevölkerung. Stolz trutzt die Dasburg über das Tal und den gleichnamigen Ort. Hier steht sogar noch eine alte Gerberei, so dass ein Abstecher zu diesem malerischen Flecken allemal lohnt. Imposant erhebt sich die Felswand der Kasselslay in aussichtsreiche Höhe. Das Schwarze Loch gibt so manchem Wanderer Rätsel auf. Ein ehemaliger Bunker lässt an die schreckliche Zeit des Zweiten Weltkriegs erinnern. Vielleicht begegnet einem noch heute der ein oder andere Schmuggler.

Kurzprofil:
> Nat’Our-Route 2
(PDF ca. 400 Kb)
Tagestour/Rundweg 18 km | Gehzeit 5 Std. | Schwierigkeitsgrad mittel | Höhenmeter 423 m


Klausnerweg am 06. Sept. 2013

Durch die Täler der Enz und der Prüm



Start der dritten Wanderung ist um 10.00 Uhr auf dem Wanderparkplatz bei der Schankweiler Klause.

Namensgeber dieser Route ist die Schankweiler Klause. Sie ist ein wahres Kleinod mit ihrer reichen barocken Architektur. Diese Tour könnte man jedoch auch als Tälertour bezeichnen, da sie auf beeindruckende Weise aus verschiedensten Perspektiven das Enz- und das Prümtal erschließt. Sie spannt sich auf zwischen pittoresk zerklüfteten Felsmassiven und der typischen südeifeler Streuobstwiesen-Landschaft. Neben den Hopfenfeldern zeugen sie von dem hier herrschenden milden Klima. Apropos Hopfen: Wer auf dieser Route mit wandert, wird sehr viel Interessantes rund um dieses edle Gewächs erfahren. Auch der Geschichtsinteressierte kommt nicht zu kurz. Zahlreiche vor- und frühgeschichtliche Denkmäler beweisen eine Jahrtausende alte Besiedlungsgeschichte. Kelten und Römer fühlten sich hier offenbar sehr wohl und haben sicherlich bereits vor vielen Jahrhunderten die Panoramablicke genossen. Jeder Wanderbegeisterter sollte die Gelegenheit beim Schopf ergreifen und diese herrlichen Landschaften genießen.

Kurzprofil:
> Klausnerweg
(PDF ca. 400 Kb)
Tagestour/Rundweg 17 km | Gehzeit 4½ Std. | Schwierigkeitsgrad schwer | Höhenmeter 450 m


Sauertaltour am 07. Sept. 2013

Im Bann der Sauerriviera



Start der vorletzten Wanderung ist um 10.00 Uhr beim Dorfgemeinschaftshaus in Olk

Schon auf den ersten Kilometern enthüllt die Landschaft der unteren Sauer ihren pittoresken, mediterran anmutenden Charakter. Kaum jemand vermutet, dass sich das Tal des Olker Baches mit einer beeindruckenden Wildheit präsentiert. Der schmale Pfad entlang des Held und Kaltenbergs gewährt einmalige Aussichten in das Sauertal. Die Sauerschleife um den luxemburgischen Hoelt besitzt schon eine gewisse Majestät, deren Ausstrahlung man sich nicht entziehen kann. Die Sauer fließt aber nicht immer so malerisch in ihrem Bett. Die hier lebenden Menschen hatten viele Jahrhunderte mit z. T. zerstörerischen Hochwässern zu kämpfen. Aus diesem Grunde haben sich 2009 Deutsche und Luxemburger zusammengetan und gemeinsam ein grenzüberschreitendes Hochwasserschutzprojekt durchgeführt. An den Muschelkalkhängen spürt der Wanderer das hier herrschende milde, warme Weinbauklima. Kalkreiche Böden sind idealer Lebensraum für Orchideen und die Akelei. Rosport ist ein beliebter Treffpunkt für viele Wassersportler. Der durch den Bau der Staumauer entstandene See bietet vielen Wassersportarten ausreichend Platz. Die großzügige Promenade lädt zu Spaziergängen ein. Ein wahrer Geheimtipp ist der Hoelt. Der Bergrücken besteht aus hartem Dolomit, der die Sauer zwingt, ihre Richtung zu ändern und so die große Flussschleife zu schaffen. Ein kleiner Naturlehrpfad erschließt die landschaftliche Schönheit dieses Kleinods.

Kurzprofil:
> Sauertaltour
(PDF ca. 400 Kb)
Tagestour/Rundweg 17 km | Gehzeit 4½ Std. |


Hammer Büsch & Echtersbachtal
am 08. Sept. 2013

Wälder, Bäche und ein Schloss



Start der Abschlusswanderung ist um 10.00 Uhr auf Prümwiese in Hamm.

Diese Route geizt in keinster Weise mit Ihren Reizen. Der mächtige Hangwald des Hammer Büschs lässt erahnen wie tief sich die Prüm im Laufe der Jahrmillionen in das Schiefergestein eingegraben hat. „Auf dem Herrgott“ angelangt, genießt der Wanderer einen herrlichen Blick auf Schloss Hamm. Diese spätmittelalterliche Wehranlage aus dem 14. Jahrhundert ist die größte der noch privat bewohnten Burgen in der Eifel. Die Koosbüscher Anhöhe ist der „Gipfel“ der Tour. Von hier aus sind bei klarer Sicht die Moselberge und die Hunsrückhöhen zum Greifen nahe. Das Echtersbachtal bietet Idylle pur. Der dem Tal namensgebende Echtersbach ist ein Kleinod unter den Mittelgebirgsbächen. Er zeichnet sich durch eine hohe Gewässergüte aus. Nicht ohne Grund hat die Verbandsgemeinde Bitburg-Land hier einen Gewässerlehrpfad angelegt, den die Wanderer kennenlernen werden. Kurz gesagt: Diese Tour wird ein gelungener Abschluss der Naturparkwanderwoche 2013.

Kurzprofil:
> Hammer Büsch & Echtersbachtal
(PDF ca. 400 Kb)
Tagestour/Rundweg 17 km | Gehzeit 4½ Std. |


 


Wanderwoche 2013

Die Touren
der Wanderwoche 2013:

TOUR 1:
Wallfährte Weidingen


TOUR 2:
Nat’Our Route 2


TOUR 3:
Klausnerweg


TOUR 4:
Sauertaltour


TOUR 5:
Hammer Büsch & Echtersbachtal

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