Naturpark Südeifel
Landschaft erleben
Landschaften sind nüchtern betrachtet geografische Gebiete. Für uns sind sie Ausdruck des komplexen Zusammenwirkens von Geologie, Klima, Gewässer und nicht zuletzt des Menschen. Eine Landschaft erhält ihr lebendiges Gesicht durch die Pflanzen, Tiere und Menschen, deren Lebensraum sie bildet. Sie dokumentiert Vergangenes und Gegenwärtiges. Sie ist in ihrer Art einmalig, empfindsam für jegliche Veränderungen und Eingriffe.
Der Islek
Nordteil des Naturparks Südeifel
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Im Nordteil des Naturparks Südeifel bestimmen die durch die tief eingeschnittenen Täler der Our, der Irsen, der Gay, der Enz und der Prüm voneinander getrennten gegliederten Hochflächen des Islek das Bild der Landschaft. Sie erreichen Höhen von bis zu 570 m und weisen Höhenunterschiede von 100-200 m auf. In Luxemburg sagt man "Ösling" und in den belgischen Ostkantonen "Eslek". Der Islek ist weniger erschlossen als der Süden des Naturparks Südeifel, was aber den ganz besonderen Charme dieser Ferienregion ausmacht |
Das Ourtal
ein Geheimtipp
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Die Our , ein Grenzfluss zwischen Belgien, Luxemburg und Deutschland, der eine romantische Landschaft geformt hat, die Grenzen überwindet. Auf den Wegen entlang der Our können wir stundenlang ohne störenden Lärm die Geräusche der Natur genießen. Seltene Pflanzen und Tiere, wie Orchideen, Schwarzstorch und Wildkatze finden hier ihren Rückzufgsraum und der Fischreichtum des Flusses ist in der Region einzigartig. Das Ourtal präsentiert unberührte Natur, alte Mühlengeschichte, Ritter und Adel sowie moderne Stromgewinnung aus Wasserkraft. Das Ourtal ein Geheimtipp im Naturpark Südeifel.
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Das Bitburger Gutland
El Dorado der Landwirtschaft
Die geografische Mitte des Naturparks Südeifel bildet das Bitburger Gutland

, was wesentlich milder und trockener ist als der Islek. Hier ziehen sich weite Felder und Wiesen mit Streuopbst hin. Wegen der klimatischen Gunst und des kalkreichen Gesteins fühlen sich hier auch Pflanzen- und Tierarten wohl, die eigentlich im Mittelmeergebiet heimisch sind.
Die fruchtbaren Böden des Bitburger Gutlands haben schon vor 6000 Jahren hier die ersten Siedlungen ermöglicht. Viele Zeugen längst vergangener Besiedlung begeistern heute nicht nur den Archäologen.
Ferschweiler-Bollendorfer Plateau
Fraubillenkreuz und Teufelsschlucht
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An den Rändern des Ferschweiler Plateaus und beiderseits der Sauer erheben sich die spektakulären Felsformationen des Luxemburger Sandsteins. Enge Schluchten, majestätische Bastionen und bizarre Felswände lassen die alte Mystik dieser Region wieder aufleben.
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Das Sauertal
Der südliche Rand des Naturparks
Das Sauertal bildet den südlichen Rand des Naturparks Südeifel und stellt gleichzeitig - zusammen mit dem Ourtal – die Grenze zu Luxemburg dar. Die Sauer windet sich zwischen Wallendorf und Wintersdorf gemächlich durch die bizarre Felsenlandschaft des Naturparks Südeifel. Das milde Klima des Sauertals läßt Obstbäume und Orchideen blühen und früher wurde sogar vermehrt Weinbau an der Sauer betrieben. Die Wanderbrücken des Naturparks über die Sauer sind bis heute Symbol für den deutsch-luxemburgischen Brückenschlag in Sachen Kultur und Natur. |
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